Der Marktflecken Merenberg

Meine Arbeit seit meinem Amtsantritt
 

Am 16. November 2003 haben Sie mir Ihr Vertrauen geschenkt und mich zum Bürgermeister für den Marktflecken Merenberg gewählt.

Nachdem mein Vorgänger im Mai 2003 mitgeteilt hatte, dass er für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stehen würde bin ich von vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Merenberg gefragt worden, ob ich nicht kandidieren wollte.
Durch meine langjährige Tätigkeit in der Stadtverwaltung Leun von August 1975 bis November 1983 und in der Gemeindeverwaltung Merenberg vom November 1983 bis zum heutigen Tage konnte ich mit drei Bürgermeistern direkt und mit vielen Bürgermeistern aus anderen Kommunen zusammenarbeiten und mir so ein genaues Bild über die Arbeit eines Bürgermeisters verschaffen. Neben einer hohen sozialen Kompetenz, sind Kreativität und ein gutes Fachwissen Voraussetzung für diese Position. Ich bin davon überzeugt, dass ich diese Voraussetzungen besitze.
Bei meiner Entscheidung haben mich im Besonderen meine Familie, Freunde, Bekannte und viele Bürgerinnen und Bürger aus Merenberg bestärkt und unterstützt.
Ich wollte ein Bürgermeister für alle sein. Ein Bürgermeister, der immer ein offenes Ohr hat für Anregungen, Wünsche aber auch für angebrachte Kritik. Ein Bürgermeister, der sich um die Belange der Bürgerinnen und Bürger von Merenberg und seinen Ortsteilen kümmert. Ich habe immer das Miteinander gesucht und wollte die unterschiedlichen Interessen zu einem gemeinsamen Ziel verbinden, nämlich:

Das Beste für Merenberg und seine Bürgerinnen und Bürger!

 

Ein besonderes Anliegen in meiner langjährigen Arbeit für den Marktflecken Merenberg war die Zusammenarbeit mit den vielen ortsansässigen Vereinen. In meinem Flyer zur Bürgermeisterwahl im Jahre 2003 habe ich den Vereinen versprochen, "dass ich mich - wie in der Vergangenheit- auch zukünftig für ihre Belange einsetzen werde, da ich auch aus meiner nunmehr über 20jährigen Vorstandsarbeit bei der TSG Biskirchen weiß, wie wichtig die Gemeinde für die kleinen und die großen Nöte der Vereine ist." An dieser Aussage wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Die Vereine im Marktflecken Merenberg wissen, dass sie sich auf mich als ihren Bürgermeister immer verlassen können, und ich mich auch weiterhin für ihre Belange einsetzen werde.

    

Zurückblickend bin ich überzeugt davon, dass ich trotz der großen finanziellen Probleme in den letzten sechs Jahren doch einiges für unseren Marktflecken erreicht habe.

Bevor ich Ihnen für jeden Ortsteil getrennt die durchgeführten bzw. die geplanten Maßnahmen vorstellen will, möchte ich noch auf einige Punkte eingehen, die den gesamten Marktflecken Merenberg betreffen.

Im Einzelnen:

  • Alle geforderten Untersuchungen im Rahmen der Eigenkontrollverordnung wurden durchgeführt
  • Nach sehr ausführlichen und intensiven Beratungen hat die Gemeindevertretung das so genannte "Alternative Finanzierungskonzept" für die ausstehenden Maßnahmen im Zuge der Eigenkontrollverordnung beschlossen. Mit diesem Konzept werden alle so genannten Schäden an den Kanälen der Klassen 0 und 1 behoben. Hierfür wurden Aufträge im Wert von 2,1 Mio. Euro vergeben. Diese Kosten zuzüglich der Kosten für den Ausbau der Heckholzhäuser Straße im Ortsteil Merenberg werden somit in den nächsten 10 Jahren an die bauausführenden Firmen von der Gemeinde gezahlt. Somit sehe ich für die nächsten 10 Jahre wenig Spielraum für weitere Investitionen 
  • Zur Verbesserung des Brandschutzes in allen Ortsteilen wurde mit dem Marktflecken Mengerskirchen eine Vereinbarung über die gegenseitige Hilfe im Notfall abgeschlossen
  • Ebenfalls mit dem Marktflecken Mengerskirchen wurde eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Abwasserentsorgung abgeschlossen. Hier ist besonders der gemeinsame Notdienst an den Wochenenden zu nennen
  • Mit der Gemeinde Löhnberg wurde eine Vereinbarung bzgl. der Einrichtung eines gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks abgeschlossen. Nach Genehmigung des gemeinsamen Ordnungsbehördenbezirks durch den Landrat des Landkreises Limburg – Weilburg wird die Arbeit des bereits ausgebildeten Hilfspolizisten beginnen
  • Der Verein "Menschen(s)Kinder" wurde mit der Stadt Weilburg und der Gemeinde Löhnberg gegründet, damit eine bessere Vernetzung der Kindergärten erreicht wird 
  • Wir beteiligen uns an der Aktion des Landkreises Limburg – Weilburg bzgl. der Einführung eines Jugendtaxis
  • Als bisher letztes Beispiel einer kommunalen Zusammenarbeit wurde mit der Gemeinde Waldbrunn(Westerwald) die gemeinsame Einstellung eines Jugendpflegers beschlossen. Durch diese Maßnahme erhoffe ich mir eine Verbesserung der Jugendarbeit in den Ortsteilen Barig-Selbenhausen, Reichenborn und Rückershausen sowie die Wiedereinführung der Jugendräume in Merenberg und Allendorf. In diesem Zusammenhang werde ich mich mit der neuen Jugendpflegerin oder dem neuen Jugendpfleger für die Einführung von Kinderspielen in Verbindung mit den Vereinen einsetzen
  • Für die Einsatzbereitschaft des gemeindlichen Bauhofes wurden verschiedene Fahrzeuge neu angeschafft     

 

Nun möchte ich Ihnen auf den nächsten Seiten, für jeden Ortsteil getrennt, etwas über die geleistete Arbeit und die geplanten Maßnahmen vermitteln.